Wir lagen vor Madagaskar

Wir lagen vor Madagaskar und hatten Corona an Bord – aber das Hotel war gut. Von einem Ausflug auf einem Seuchendampfer und von einem Seminarhotel, in dem Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen für gehobene Gastlichkeit sorgen.

Dass ich eine Schraube locker habe wird meine Gattin jederzeit bestätigen können. Und ich bin froh, dass sie trotzdem Zeit mit mir verbringen will. Es ist doch etwas Schönes, wenn man mit seinen kognitiven und emotionalen Defiziten Akzeptanz in der Ehe findet. Froh bin ich auch, dass sich meine psychische Konstitution ausserhalb der Ehe in einem adäquaten Rahmen bewegt. Somit kann ich einer sinnvollen Arbeit nachgehen und mein Auskommen finden. Relative psychische Gesundheit ist also eine der Grundlagen, die mir ein gutes Leben ermöglichen. Und bei einem komplexen und störungsanfälligen System wie dem menschlichen Geist ist diese Grundlage keine Selbstverständlichkeit. Klar, rund 60% der Schweizer Bevölkerung strotzen voller Vitalität und Energie. Demhingegen fühlen sich aber 5% der Menschen stark und 13% mittelschwer psychisch belastet. Dieser Umstand bedeutet, dass bei 18 von 100 Personen das Vorliegen einer psychischen Erkrankung wahrscheinlich ist. Trotzdem sind Erkrankungen oder Behinderungen in diesem Bereich immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. Nicht so im Seminarhotel Lihn. Hier finden Menschen mit psychischer Beeinträchtigung Arbeit und Ausbildung. Ich bin gespannt, ob das in der Praxis funktioniert. Lihn ist eines von vier besonderen Unterkünften, die wir auf unserer Royal-Enfield-Schweiz-Tour ansteuern.

Es ist ein sonniger Tag, an dem wir mit unseren Maschinen im Seminarhotel vorfahren. Ein älterer Mann bleibt stehen und bewundert die Motorräder. Seiner Arbeitskleidung nach ist er im landwirtschaftlichen Bereich des Betriebs beschäftigt. Viele der Köstlichkeiten, die im hiesigen Restaurant serviert werden, stammen nämlich aus der hauseigenen Produktion. Sie sind bio, nachhaltig und von guter Qualität. Entsprechend selbstbewusst wirkt der Mann. Er trägt seinen Teil dazu bei, dass die Gäste des Hauses diese Köstlichkeiten geniessen dürfen.

Jedes Detail der beiden Royal Enfields mustert er wohlwollend. Dabei erzählt er uns, dass er selbst einmal Motorräder gehabt hat. Bei seinen verworrenen Ausführungen ist nicht ganz klar, was Phantasie und was Realität ist. Ein wenig wirkt er wie ein Alt-Hippie, dem in seiner Jugend die psychedelischen Drogen nicht gutgetan haben. Augenscheinlich ist er kognitiv eingeschränkt und in seiner ganzen Art verhaltensauffällig. Auch wenn seine Verhaltensauffälligkeit etwas sympathisches hat und er glücklich wirkt, kann man objektiv sagen, dass der Mann psychisch krank ist. Und trotzdem müsste man ihm laut einer allgemeingültigen Definition psychische Gesundheit attestieren. Während mir dieser Widerspruch bewusst wird, begreife ich den Wert, den diese Institution hat.

Psychische Gesundheit ist nämlich ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen kann. Der Mensch ist in der Lage die normalen Lebensbelastungen zu bewältigen. Dabei arbeitet er produktiv und leistet so einen Beitrag zur Gemeinschaft.

Hier in Lihn ist dieser Mann psychisch gesund, denn alle in der Definition erhaltenen Kriterien scheint er zu erfüllen. Würde er nicht an diesem Ort arbeiten und leben können, wäre das nicht der Fall. Psychische Gesundheit hat also nicht nur etwas mit der Konstitution des Betroffenen zu tun, sondern auch mit dem Umfeld, in dem sich ein Mensch bewegt. Das Seminar Hotel Lihn sorgt für ein Umfeld, das in diesem Sinne Potenzial hat. Es kann aus psychisch Kranken gesunde Menschen machen.

Der Mann lobt gerade die wunderschöne Form des Einzylinders. Dann entdeckt er das Signalhorn und bittet mich mal ordentlich zu hupen. Er würde gerne den Klang geniessen, erklärt er mir. Auch wenn ich sein Anliegen verstehe, muss ich ihn enttäuschen. „Die Gäste in diesem Hotel werden, das mit dem Hupen nicht so toll finden“, begründe ich und hasse mich für meine Vernunft. Zu gern hätte ich jetzt laut und anhaltend gehupt – so ganz ohne triftigen Grund. Im Gegensatz zu mir hat der Mann kein Problem mit meiner Aussage. Er scheint Erfahrung mit vernünftigen Spiessern zu haben. Und so akzeptiert er meinen Einwand und verabschiedet sich. Dann zieht er fröhlich seiner Wege.

An der Rezeption empfängt uns ein freundlicher junger Herr. Augenscheinlich ist auch er in irgendeiner Form geistig eingeschränkt. Trotzdem läuft alles besser als in so manchem „normalen“ Hotel. Die Empfangsformalitäten erledigt er effizient und zuvorkommend. Innert kurzer Zeit haben wir unsere Schlüssel und sind mit allen nötigen Informationen versehen.

Die Zimmer sind neu und von einem Designer geschmackvoll mit hellem Holz gestaltet. Die Aussicht auf den Walensee ist wunderschön.

Ich schaue auf das unergründliche Blau des Wassers und freue mich aufs Angeln. Eine Freude, die mir meine Frau sogleich zunichte macht. Sie eröffnet mir, dass sie alleine eine Bootsfahrt unternehmen wird – und zwar in der Zeit, in der ich den Fischen nachstellen will. Ihre Aussage krönt sie mit einer Stichelei: „Vielleicht gibt es ja auf dem Ausflugsschiff andere Männer, die sich auch ohne Begleitung vergnügen müssen.“ Ihre ganze Körperhaltung verkündet: „Ich bin eine vernachlässigte Frau.“ Diese nonverbale Anklage kommt wie ein Schlag in die Magengrube. „So ein Scheiss“, denke ich mir und das schlechte Gewissen macht sich unaufhaltsam in mir breit. Jetzt habe ich doch ein Leben lang trainiert, um Frauen gegenüber ein gesundes Mass an Gleichgültigkeit zu erlangen und trotzdem erwischt es mich immer wieder. Die Frau sagt etwas und ich werde weich. Die ganze Fahrt habe ich diese verdammte Angelausrüstung mitgeschleppt. Und jetzt, wo sie endlich zum Einsatz kommen soll, wird nichts daraus. Auf der anderen Seite habe ich einmal einen Podcast mit einem Paartherapeuten gehört. Der meinte interessanterweise folgendes dazu.

„Schau was deine Partnerin will, was du für sie tun kannst und siehe was dadurch für euch entsteht.“

Ich bin heilfroh, dass ich mit Paartherapeuten nur im Podcast zu tun habe. In einer gemeinschaftlichen Sitzung mit meiner Frau würden solche Therapeuten mir wahnsinnig auf den Senkel gehen. Denn im Grund meines Herzens bin ich ein egoistischer Scheisskerl. Ein Mann, dem vor allem seine Selbstverwirklichung wichtig ist. Und ich weiss, dass ich deswegen ein mieser Ehegatte bin. Es reicht, wenn mir meine Frau diese Tatsachen regelmässig aufs Butterbrot schmiert. Ich möchte mir das nicht auch noch von einer Drittperson anhören. Das heisst aber nicht, dass ich eine Paartherapie grundsätzlich schlecht finde. Vor Männern, die an sich und ihrer Beziehung arbeiten wollen, habe ich grossen Respekt. Vor allem, wenn sie dabei knallhart einen Paartherapeuten hinzuziehen. Es soll ja sogar so richtig taffe Typen geben, die dann mit ihrer Frau zu einer Therapeutin gehen. Oberharte Jungs, die sich so der Gefahr der weiblichen Solidarität aussetzen. Als schwaches Würstchen ziehe ich in Ehrfurcht den Hut vor solch standhaften Geschlechtsgenossen. Ich könnte so etwas nicht. Als sensibel-egoistischer Mann wären eine Ehegattin und eine professionelle Frau zu viel für mein zartes Gemüt. Da halte ich es lieber mit dem Podcast-Paartherapeuten. Der beglückt seine Zuhörer mit solchen Weisheiten:

„Wir sind in unserem Leben obsessiv darin unsere Selbstverwirklichung zu verwirklichen. Eine Partnerschaft bietet da die Chance und die Verpflichtung in die Wir-Verwirklichung zu gehen. Viele sind davon sehr angerührt, wenn sie in der Liebe selbstlos und altruistisch agieren können.“

Im Klartext heisst das, dass ich zum Helden der Liebe werde, wenn ich jetzt aufs Angeln verzichte. Ich bin dann eine Art Beziehungs-Supermann, wenn ich stattdessen mit meiner Frau auf einem Ausflugsdampfer über den See schippere. Meine Frau wird dahin schmelzen und mich mit Dankbarkeit überschütten. Ich lächele bei dem Gedanken und meine Gattin fragt mich misstrauisch woran ich denke. Also setze ich einen charmanten Blick auf. Dabei versuche ich wie George Cloony zu schauen, was mir leider nicht gelingt. Ich eröffne meiner Gattin, dass ich anstatt zu angeln mit ihr eine Bootsfahrt machen werde.

„Das musst du nicht“, sagt meine Frau. Anscheinend misstraut sie der Sache weiterhin. „Ich weiss“, antworte ich. „Ich verzichte aus freien Stücken, weil ich die Zeit mit dir verbringen will.“

Meine Frau lächelt und der Abend mit ihr wird sehr nett. Das wird er nicht nur weil das Essen im Seminarhotel gut ist. Mein altruistisches Angebot zeigt in gewisser Weise Wirkung. Trotzdem bleibt bei mir ein schales Gefühl zurück. Ich hätte mir etwas mehr Begeisterung gewünscht. Meine Gattin hat mich weder angehimmelt, noch wollte sie sich das Datum dieser beziehungstechnischen Grosstat auf ihrem Körper eintätowieren lassen. Sie war einfach nur gut drauf. Naja, der Paartherapeut im Podcast meinte auch, dass die Liebe in einer langjährigen Ehe mitunter nur ein sehr leises Gefühl ist und dass man achtsam sein muss, um es überhaupt wahrzunehmen. Vielleicht erwarte ich einfach zu viel.

Am nächsten Morgen dann fahren wir mit den beiden Enfields zur Bootsanlegestelle an den See. Mit Helm, Wachsjacke und einer gelben Warnweste trage ich mein Superhelden-Outfit.

„Hey, ich bin der Leuchtwesten-Mann und meine Superkräfte sind: Scheisse aussehen, streng riechen und aufs Angeln verzichten.“

Tapfer rufe ich diesen Satz in den Fahrtwind. Der aber weht mir nur ein Insekt in den Mund. Das spuke ich aus und resümiere, dass ich mit scheisse aussehen und streng riechen keine Probleme habe – zumindest jetzt gerade. Aber die Sache mit dem Angelverzicht fällt mir schwer. Mein Rufen ist eine Form von Selbstironie. Auf diese Weise versuche ich meine Entscheidung von gestern zu ertragen. Inständig hoffe ich, dass mir das den ganzen Tag lang gelingen wird. Denn menschliche Grösse gehört leider nicht zu meinen Superkräften.

An der Bootsanlegestelle ziehen wir uns um und verstauen die Motorradsachen in meine Packtaschen. Nur die Helme nehmen wir mit an Bord. Ich trage jetzt nicht mehr mein Superhelden-Outfit, sondern eine dreiviertellange Freizeithose. Damit wirke ich so plump, als wäre ich ein moderner Hobbit. Ich finde die Dinger absolut hässlich. Aber meine Frau meint, dass sie praktisch sind. Deshalb überredet sie mich immer zum Kauf dieser Hosen. Ich fühle mich in meiner Kleidung unwohl. Die Sonne brennt mir auf ein Kopftuch, mit der ich die perfekte Symbiose aus Putzfrauenscharm und Spiesser-Garderobe schaffe. Ein kleinkariertes Hemd rundet mein Erscheinungsbild ab.

Am Anlegeplatz steht eine lange Reihe von Menschen und sie alle tragen Mundschutz. Mir wird bewusst, dass ich das Corona-Problem verdrängt habe und ein Ausflugsschiff ein öffentliches Verkehrsmittel ist. Dort sind Masken Pflicht. Meine Frau reicht mir lächelnd eine Maske und ich verfluche den Paartherapeuten samt dem dämlichen Podcast.

In der Schlange stehen die Menschen dicht an dicht und ich muss oft hässlich husten, damit man zu mir einen Mindestabstand einhält. In der Hitze schwitze ich unter der Maske und das Atmen fällt mir schwer.

Ich frage meine Frau, ob die gemeinsame Pandemie-Bootsfahrt mit lauter potenziellen Seuchenschleudern eine gute Idee ist. Meine Frau antwortet mit einem knappen Ja und lächelt gewinnend über ihr ganzes Gesicht. Man kann es sogar trotz Maske erkennen.

Ich wende mich ab und beginne unter meiner Maske ein bekanntes Volkslied zu singen: „Wir lagen vor Madagaskar und hatten Corona an Bord. In den Kesseln da faulte das Wasser und hoffentlich gehen hier nicht alle nicht an Bord.“ Ein Mann dreht sich genervt um und schaut mich verständnislos an. Auch meine Frau findet das nicht witzig.

Mein Versuch die Situation mit Humor zu ertragen ist fulminant gescheitert. Ich starre trübsinnig vor mich hin und spüre Frustration und Aggression in mir. Und so wie mir geht es auch anderen Leuten unter der sengenden Sonne, vor allem aber in Erwartung einer Maskenbootsfahrt. Ein Mann macht seinem Unmut Luft und scheucht eine Katze weg, die um ihn herumschleicht. Die Aktion hat etwas Unschönes. Eine Frau sieht das und tadelt ihn lautstark dafür. Der Mann reagiert angriffig und die Sache scheint unterhaltsam zu werden. Ich liebe den Kampf der Geschlechter, wenn ich ihn nicht gerade selber ausfechten muss. Gerne hätte ich beobachtet wie die Situation in einer handfesten Keilerei endet, aber ein Horn kündet vom Anlegen des Kursschiffs. Die Menschen drängen sich über die Gangway und ich schaffe es nicht einmal mehr mit demonstrativem Husten mir die Leute vom Leib zu halten.

An Bord sind schon alle Aussenplätze belegt. Die Menschen sitzen dort dicht an dicht. Das Ausflugsschiff mutiert auf diese Weise zum Seuchendampfer. Ich möchte mich nicht auch noch zwischen die Anderen quetschen und so setzen wir uns in den Innenraum. Hier nerven nur ein paar kreischende Kinder.

Ich versuche die Kinder zu ignorieren und schaue sehnsüchtig zur Bar. Gerne hätte ich einen Kaffee, aber der Restaurantbetrieb ist aus hygienischen Gründen eingestellt. Zu Corona-Zeiten auf einem Ausflugsschiff zu sein ist echt hirnrissig und in meinem ganzen Verhalten lasse ich das meine Frau spüren. Von dem grossherzigen Ehemann mutiere ich immer mehr zu einem übellaunigen Miesepeter.

Irgendwann werden es draussen weniger Menschen und wir begeben uns an die frische Luft. Die zahlreichen Uferplätze, an denen man so toll angeln könnte, flüstern mir etwas zu. Wenn ich genau hinhöre, trägt der Wind diese Lebensweisheit an meine Ohren: „Du musst deiner Angel-Leidenschaft folgen und nicht irgendeinem Podcast-Paartherapeuten.“ Dieser Ruf der Natur ist zu viel für mein schwaches Männerherz und so versinke ich endgültig in Trübsinn. Meine Frau spürt meinen Missmut und nimmt ihn resigniert zur Kenntnis.

Am Ende des Tages bin ich nicht nur frustriert, weil ich nicht Angeln war, sondern auch, weil ich als altruistisch handelnder Ehemann total versagt habe. Und der Paartherapeut im Podcast hat für solch ein Versagen einen ganz besonderen Tipp:

Du musst mehr an dir und an deiner menschlichen Grösse arbeiten.

Wenn ich genau darüber nachdenke, finde ich, dass der Paartherapeut ein Arschloch ist und diese Erkenntnis tut mir gut. Es ist einfach wunderbar, wenn man vom eigenen Versagen ablenken und seinen Frust auf einen Therapeuten projizieren kann. Insbesondere wenn es ein Podcast-Paartherapeut ist. Der bekommt das nämlich nicht mit. Bei realen Therapeuten ist das dann doch nicht so einfach. Also hoffe ich, dass mir meine Frau die Begegnung mit dieser Berufsgruppe weiterhin ersparen und sie mich auch in Zukunft mit meinen psychischen und beziehungstechnischen Defiziten ertragen wird. Denn in einer Ehe ist es wie im Seminarhotel Lihn: Psychische Gesundheit wird auch durch das Umfeld definiert.

Anmerkung

Der Paartherapeut, dessen Aussagen mich hier bewegen, ist Gast in einem Podcast, der sich mit der Frage beschäftigt, was denn nun genau Liebe ist. Der Podcast gehört zu Reihe Wieprechts Wahrheiten – Antworten auf alles, was das Leben fragt und ist bei Audible Studios erschienen.

Motorradtouren rund um den Walensee

Eine Tour über den Kerenzerberg-Pass zum Walensee ist empfehlenswert. vor allem in Kombination mit den traumhaft schönen Pragelpass und dem legendären Klausenpass. Nähere Informationen dazu gibt es bei Motorrad und Touren.

Royal-Enfield-Sommer-Tour: Die dritte von 4 besonderen Unterkünften in der Schweiz

Bewertung

Im Seminarhotel Lihn haben wir uns sehr wohl gefühlt. Das Zimmer war toll, die Aussicht sehr schön und der Service vorbildlich. Auch die Küche des Hauses ist empfehlenswert. Dem Motto „fair, sozial und nachhaltig“ wird man in Lihn mehr als gerecht.

Rund 50 Menschen mit einer Beeinträchtigung erhalten Arbeit und Ausbildungsmöglichkeiten im Seminarhotels Lihn und in den Werkstätten des dazugehörigen Menzihuus. Es gibt hier Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten, feines Brot aus der hauseigenen Bäckerei, frische Wäsche aus der Lingerie, eine eigene Hühnerfarm und vieles mehr.

Weiter Informationen gibt es hier.

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