Frühlingserwachen

Teil 3: Die Messe

SWISS MOTO 2020

Darf man für journalistisches Arbeiten akkreditiert werden, auch wenn man den Begriff „Akkreditierung“ nicht fehlerfrei aussprechen kann?

Diese bange Frage stelle ich mir und versuche die richtige Aussprache mittels YouTube zu lernen. Ich bin nicht sonderlich sprachbegabt, ja manchmal regelrecht sprachbehindert und dieses Wort will mir einfach nicht über die Lippen. Ständig stolpere ich dabei über meine eigene Zunge und lege mich verbal aufs Maul – bildlich gesprochen.

Dabei bin ich sehr stolz, dass ich als freier Blogger eine Akkreditierung zum Zwecke der journalistischen Berichterstattung bekommen habe. Normalerweise bekommen das nur Journalisten, die einen Presseausweis besitzen und den habe ich natürlich nicht.

Ich möchte nämlich zur SWISS MOTO, der grossen Schweizer Motorradmesse. Die SWISS MOTO ist der Auftakt für die helvetische Motorradsaison. Es ist ein fast schon heiliger Ort, an dem Motorradbegeisterte wie ich ihre feuchten Träume träumen dürfen. Frauen von überirdischer Schönheit rekeln sich auf Motorrädern mit irdischen Preisen. Geile Lederjacken, coole Helme und ein schier unüberschaubares Warenangebot reizen die Konsumlust aufs äusserste.

Und ich darf darüber berichten. Genauso wie die Profis von der NZZ. Mit meinen Kameras um den Hals fühle ich mich wie ein grosser.

Auf die Idee gebracht hat mich Jürgen Theiner. Ein Mann, der seine tollen Fotos und Texte regelmässig in Motorradzeitschriften publiziert und der nun sogar ein Buch herausgegeben hat. Seine Seite Motorprosa gehört zu den etablierten Blogs der Szene. Und Jürgen Theiner hat sich auf der Motorradwelt Bodensee journalistisch betätigt. Das will ich hier in Zürich auch! Also habe ich dem Kommunikationschef der Messe geschrieben und mein Anliegen vorgetragen. Zuvor habe ich noch nachgeschlagen, was der Begriff Akkreditierung überhaupt bedeutet.

Akkreditierung bezeichnet die formelle Anerkennung der fachlichen Kompetenz einer Stelle, eine konkrete, im Geltungsbereich der Akkreditierung beschriebene Dienstleistung durchzuführen.

Der Kommunikationschef prüft kurz meinen Blog und findet, dass ich kompetent genug bin, um über die SWISS MOTO zu berichten. Ich soll mich einfach im Medienbüro melden, schreibt er mir. Das ist toll. Denn in diesem Büro stehe ich nun vor einer beneidenswert jungen Frau. Auch sie ist von überirdischer Schönheit und wahrscheinlich wird ihre Intelligenz diese beachtenswerte äussere Qualität um ein Vielfaches topen. Sie lächelt mich mit professioneller Freundlichkeit an und ich versuche zurück zu lächeln. Das gelingt mir nicht ganz, denn ich bin leicht überfordert.  Mit halboffenem Mund lasse ich mich von ihrer Schönheit blenden. Dabei bemühe ich mich inständig nicht zu sabbern.

Immer wenn ich überfordert bin, bekomme ich diesen grenzdebilen Gesichtsausdruck. Bisher habe ich nur Laute wie Ähä und Öhö hervor gepresst.  Aber es ist mir klar, dass ich langsam einen ganzen und in sich sinnhaften Satz artikulieren sollte. Wenn mir das jetzt nicht gelingt, wird mir die Dame den Weg zur Behindertentoilette erklären und dann war es das mit der journalistischen Berichterstattung.

Also reisse ich mich zusammen und schliesse meine Augen. Ich darf mich von der Schönheit nicht ablenken lassen. Ich sage meinen Satz, den ich mir zurechtgelegt habe und stocke nur ganz leicht bei dem Wort Akkreditierung.

Danach schaue ich ihr mit meinem gewinnendsten Lächeln in die Augen. Ich habe es tatsächlich geschafft! Meine journalistischen Fähigkeiten beschränken sich nicht nur auf einen leicht debilen Blick. Ich kann sogar „Akkreditierung“ sagen. Für mich ist das ein hoffnungsfroher Auftakt zur Messe. Die Eintrittskarte mit der Aufschrift „Medien“ hänge ich mir wie einen Orden um den Hals. Danach stürze ich mich ins Getümmel.

Lahmer Roller für harte Bullen

Gleich am Anfang bleibe ich irritiert vor einem kleinen Motorroller mit Blaulicht stehen. Plakate suggerieren, dass das Ding irgend etwas mit Spezialeinheiten zur Terrorismusbekämpfung zu tun hat.

„Wenn dem so ist, wird dieses Gefährt ein Running Gag für die Bösen dieser Welt“, sage ich zu mir.

Ein beflissener Vertreter steuert auf mich zu. Angezogen von meinem Medienausweis spricht er mich an. Super, denke ich mir, das Teil wirkt. Skeptisch weisse ich ihn darauf hin, dass selbst ein kettenrauchender Fahrradpolizist schneller als dieser Roller sein dürfte. Dann zeige ich auf das Plakat mit einem martialisch aussehenden Gesetzeshüter. Ich erkläre ihm, dass meine humoristische Vorstellungskraft nicht ausreicht, um mir ganze Sonderkommandos auf solchen Vehikeln vorzustellen. Der Mann wirkt ein wenig verschnupft, als er mir erklärt, dass das Fahrzeug eher für Politessen gedacht ist. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass die in der Regel zu Fuß und selten mit Blaulicht unterwegs sind. Aber diese konzeptionelle Problematik will er nicht weiter durchdenken. Stattdessen erklärt er stolz, dass die spanische Polizei das Ding erfolgreich im Einsatz hat. Also gratuliere ich ihm artig und gehe weiter.

Kunden von Morgen

Ich schlängle mich durch das Getümmel. Unzählige Menschen sind hier unterwegs. Einzelne, Paare und ganze Gruppen von Motorradbegeisterten. Viele haben Kinder dabei und zelebrieren die SWISS MOTO als Familienausflug. Die Jungen und Kleinen, die Papa und Mama begleiten, sind für die Motorradindustrie eine wichtige Zielgruppe. Sie sind die Kunden von Morgen und sollen der Überalterung vorbeugen.

Ich frage mich, ob es noch Verbrennungsmotoren geben wird, wenn diese Knirpse den Führerschein machen. Bis dahin könnte die Industrie erfolgreich auf Elektromotoren umgerüstet haben. Mir sollte es dann egal sein. Seniorenfahrzeuge sind ja schon heute mit E-Motoren unterwegs.

Freunde alter Motorräder

Ich steure auf den Stand der „Freunde alter Motorräder“ zu. Hier gibt es historische Schaumotoren zu bestaunen. Es sind Maschinen, die ihre Umwelt mit knatterndem Lärm und einer leichten Russ-Patina verschönerten.

Ich liebe alte Motorräder und ich liebe diese Motoren, deren Funktionsweise ich nur ansatzweise verstehe, deren ästhetische Formen aber mein Innerstes berühren. 

Emotionale Szenen spielen sich vor diesen Motoren ab. Alte Mechaniker-Haudegen stehen davor und in ihrem Blut scheint ein Gemisch aus Benzin und Motoröl zu wabern. Mit Hingabe erklären sie ihren Enkeln wie diese Maschinen einst arbeiteten. Die Augen der alten Männer leuchten dabei und hie und da scheint der Begeisterungsfunke auf die Jungend überzuspringen.

Sarolea: Gewichtsminimierung

Ich hingegen widme mich wieder der Moderne. Die Firma Sarolea baut Motorräder aus Fiberglas. Auf der Unternehmensagenda scheint vor allem eines zu stehen: Gewichtsminimierung bis der Arzt kommt. Ich hätte gerne etwas mehr darüber gewusst, aber der Typ, der den Stand betreut, wirft nur einen kurzen, tadelten Blick auf meinen Bauchansatz. Dann wendet er sich einem leptosomen Kunden zu. Die Aussage des Mannes ist damit für mich glasklar. Erst muss der Fahrer das Gewicht reduzieren, dann schaut man mal, was man mit dem Motorrad so alles anstellen kann.

Kawasaki: Retrobiks

Da gehe ich doch lieber zu Kawasaki. Deren Retrobikes sind ebenfalls leicht, tragen aber problemlos Männer mit Wampe. Angetan bin ich von der W800. Sie ist eine Schönheit und soll an die W1 aus den 1960er erinnern. Das Chrom dieser Maschinen blinkt mich verführerisch an.

Die Motorräder sind erschwinglich und die Technik ist umweltfreundlich auf die Euro 5 Norm getrimmt. Schade, dass Royal Enfield ihren klassischen Eintopf nicht in die neue Euro-Norm retten konnte. Die Produktion des ältesten in Serie gebauten Motorrades der Welt wird dieses Jahr eingestellt.

Honda: Die Schönheit der menschlichen Natur

Bei dem Gedanken überkommt mich Trauer und so schlendere ich melancholisch zu Honda rüber. Dort ändert sich meine Gefühlslage schlagartig. Nicht, dass mich das Design und die Farben von deren Flaggschiffe begeistern würden. Es die Schönheit der Natur, die sich in Form von weiblichen Geschöpfen auf diesen Motorrädern manifestiert. Die Models, die für Hondas neue CBR und die Africa Twin werben, tragen hautenge Outfits.

Kaum stehe ich mit meiner Kamera vor ihnen, gehen sie hochprofessionell in Pose. Leider bin ich nicht annähernd so professionell und brauche endlos lang, bis ich im manuellen Kameramodus eine halbwegs vernünftige Einstellung gefunden habe. Für Modells sind solche Fotografen ein Alptraum, denn mit eingezogenem Bauch freundlich in die Kamera zu lächeln ist auf Dauer ziemlich anstrengend. Das weiss ich aus eigener Erfahrung, denn diese Technik wende ich gelegentlichen an, wenn ich bei Frauen Eindruck schinden will. Allerdings bin ich viel weniger Erfolgreich, als die Damen hier. Während diese Frauen beim Baucheinziehen umwerfend gut aussehen, bekommt man bei mir den Eindruck, als würde ich heroisch mit schmerzhaften Blähungen kämpfen.

Ich bin froh, dass mir die Modells meinen fotografischen Dilettantismus nicht anmerken lassen. Sie begegnen mir mit professioneller Freundlichkeit und mit Nachsicht.

Mit der dunkelhäutigen Dame auf der African Twin wechsle ich wenige Worte und auf Grund ihrer Eloquenz würde es mich nicht wundern, wenn sie neben dem Modell-Job ein Hochschulstudium absolvieren würde.

Totenkopfkerzen

Neben solchen jungen, schönen und klugen Wesen findet sich auf der SWISS MOTO auch die Symbolik des Gegenteiligen. Die Iconographie des Totenkopfs steht für Vergänglichkeit, Hässlichkeit und eine ziemlich hohle Birne. Dieses Sujet ist aber auf Bikes, Kleidung und als Schmuck omnipräsent.

Sogar Totenkopfkerzen werden für den romantischen Bikerabend verkauft. Der Händler dieser morbiden Wachsdekoration meint, dass die Dinger bei Mopedfreunden der Renner sind.

Das Geschäft läuft gut. Ich erkundige mich, warum Biker so auf Totenköpfe stehen, aber er zuckt nur mit den Schultern. Auf meine Frage, ob er denn auch Motorrad fahre, lacht der Mann. Dann meint er, dass er nicht lebensmüde sei. Schliesslich wolle er ja nicht vorzeitig so aussehen wie seine Kerzen.

Schrott-Titten

Cool ist auch der Herr, der aus Schrott, Schrauben und Muttern Skulpturen bastelt. Zum Beispiel einen riesigen Hulk.

Mich fasziniert der weibliche Korpus aus Muttern und Unterlegscheiben. Ich kann nicht anders und lege meine Hände auf die Stahltitten. Nach dem Fotoshooting mit den Hondaschönheiten ist es wohl so eine Art Übersprunghandlung. Anders kann ich mir mein abnormales Verhalten im Nachhinein nicht erklären. Mein versonnenes Lächeln gefriert als mich der böse Blick einer Besucherin trifft. Mit hochrotem Kopf schleiche ich mich davon.

Stayin Alives

Die BIKEEXPERTS – Stayin Alives sind an der SWISS MOTO ebenfalls präsent. Hinter dieser gut gemachten Kampanie steht die Berner Beratungsstelle für Unfallverhütung.

Seit geraumer Zeit schon sind deren Plakate mit coolen Bikerinnen und Bikern zu sehen. Die eindrucksvoll fotografierten Bikeexperten machen mit flotten Sprüchen auf die Gefahren des Motorradfahrens aufmerksam. Wir Motorradfahrer und -fahrerinnen werden zu mehr Umsicht sensibilisiert.

Hier kann man Fotos im Stil dieser Plakate machen lassen. Natürlich mit dem eignen Konterfei. Ich kann der Versuchung nicht wiederstehen, muss dann aber feststellen, dass ich als Werbträger gänzlich ungeeignet bin.

Custombikes

Zu den Höhepunkten der SWISS MOTO gehören die unzähligen Custombikes. Motorräder, die von kleinen helvetischen Firmen und leidenschaftlichen Schraubern nach Phantasie oder Kundenwunsch modifiziert werden.

Viele langgabliege Zweiräder sind darunter und ich nehme mir vor meinem Sohn den Film Easy Rider zu zeigen. Es kann nicht schaden, wenn er die kulturellen Hintergründe kennt, die in jungen Jahren seinen Vater geprägt haben.

Fasziniert und irritiert stehe ich vor den modifizierten BMWs der Firma Meister aus Genve.

Die Motorräder haben ästhetisch etwas Widersprüchliches. Der motorradbegeisterte Architekturtheoretiker Ged de Bryn hatte einmal eine sehr treffende Beschreibung dazu abgegeben:

„Wenn ein Prinzip – hier das radikale Leerrämen – zum Dominanten wird, läuft das immer ins einseitige Extrem. Genau das mag überzeugend sein, abgewogen oder harmonisch, oder gar klassisch ist es nicht.“

Ich hätte gern mehr über das Konzept der Firma Meister gewusst, aber die jungen Herren, die den Stand betreuen, ignorieren mich erfolgreich. Absorbiert von ihren Handys bewegen sie sich sowieso in anderen Spähren.

Liqui Moly Kalender

Liqui Moly ist das Motoröl meines Vertrauens. Am Stand drückt mir eine freundliche Dame den Kalender der Firma in die Hand. Hochwertige Fotografien mit sexy Damen und spannenden Motorfahrzeugen. In meinem Büro werde ich den Kalender wohl nicht aufhängen dürfen. Denn meine Kolleginnen sehen das mit der sexuellen Objektifizierung von Frauen ziemlich eng. Der Begriff Objektifizierung bezeichnet die arrangierte Darstellung des weiblichen Körpers, die die Eigenschaft als Sexobjekt hervorhebt und andere Eigenschaften ausblendet.  Emanzipierte Frauen mögen das nicht. Auf der anderen Seite haben sexy Körper und Motorräder eine lange Tradition und die Objektifizierung geschieht ja vor allem im Kopf des Betrachters. Wenn ich solche Bilder anschaue, finde ich, dass die Damen eine starke erotische Ausstrahlung haben. Aber ich würde sie nie auf diesen Aspekt reduzieren. Zudem besitze ich eine realistische Selbsteinschätzung, denn ich weiss, dass ich nie der Adressat dieser Ausstrahlung bin. Eine solche Wirkung richtet sich in der Regel nur an attraktive Männer.

Ich beschliesse mich intensiver mit dem Thema Objektifizierung und Motorradkultur auseinandersetzen. Daraus ergibt sich bestimmt spannender Stoff für einen Blogbeitrag.

Kuten, Bikerbibeln und ein Aufzughersteller mit hauseigenem Motorradclub

Ich habe mich immer gefragt, wo Die Rocker ihre Kutten herbekommen und mir gedacht, dass es letztendlich Oma ist, die das Kleidungsstück für den Jungen näht.

Aber nun weiss ich, dass es eine ganze Bekleidungsindustrie gibt, die von diesen Kutten und den vielen Stickern lebt.

Ein Kuttenträger irritiert mich, den seine Kutte zieren keine der üblichen Abzeichen, sondern christliche Symbolig. Er ist ein Motorrad-Missionar der Gospelriders und verteilt Bikerbibeln. Dabei handelt es sich um das neue Testament in Paperback mit Erweckungserlebnisen aus der Motorradszene. Die Gospelriders Schweiz sind ein christlicher Motorradclub. Neben der Missionsarbeit bieten sie Töff-Gottesdienste, Motorradhochzeiten und Segnungen an. Auch seelsorgerische Gespräche gehören zu ihrem Repertoire.

Weltlich und bodenständig geht es in einem anderem ungewöhnlichen Motorradclub zu. Das Unternehmen Schindler hat einen hauseigenen Motorradverein. Im Berufsleben haben die Mitglieder mit Aufzügen zu tun. In ihrer Freizeit schrauben sie an ihren Maschinen und geniessen gemeinsame Ausfahrten.

Konsumrausch

Auch wenn man bei den vielen tollen Sachen hier in einen wahren Konsumrausch verfallen könnte, reisse ich mich zusammen. Einzig ein paar Hosenträger gehen bei mir über den Ladentisch. Da ich Winterspeck angesetzt habe, rutscht meine Motorradhose über den dicken Bauch. Dieses Hilfsmittel soll das Verhindern. Ich hoffe, dass die extra starken Klipps das halten, was sie versprechen.

Abschluss

Nach vielen Stunden auf der SWISS MOTO fühle ich mich überflutet von all den  Reizen und Anregungen. Ich freue mich auf das Motorradjahr und kann es kaum erwarten wieder im Sattel zu sitzen.

Das schon seit geraumer Zeit böse Vorzeichen am Himmel aufziehen, verdränge ich. Nein die SWISS MOTO war schon immer der Höhepunkt des Frühlingserwachens. Danach folge ich, wie alle Motorradbegeisterten, dem Ruf der Kurven. Wieso sollte es dieses Jahr anders sein? Es ist aber anders. Denn nach dem Frühlingserwachen kommt die große Schockstarre.

Links

SWISS MOTO

Akkreditierung

Ethec Elektromotorräder

Freunde alter Motorräder

Sarolea

Kawasaki W800

Kawasaki W800 Fahrbericht 1000PS

Honda CBR1000RR-R Fireblade SP

CRF1100L AFRICA TWIN

Totenkopfkerzen der Firma Meuse

Skulpturen aus Schrott: RecycleArt

Stayin Alives

MEISTER ENGINEERING

Liqui Moly

Gospelriders Schweiz

Schindler Moto Riders

Hendrik Hosenträger

Frühlingserwachen

Teil 1: Das Drama

Teil 2: Schwule Kälte

Blogger besucht Messe

Gypsy Chimp auf der MOTORRADWELT BODENSEE

Fotogalerie

Comments

  1. Sehr schön u. sehr unterhaltsam geschrieben Thomas. 🙂

    Hab echt herzhaft gelacht u. ja so wie Du es in dem Artikel beschreibst, geht es uns alten Männern ja irgendwie immer.
    Deswegen wandelt sich der Focus von unerreichbarem und vergangenem hin zu der Ersatzdroge Motorrad.
    „Im Schmerz vereint“, wohl wissend was war u. für immer anders ist, bis zum Ende aller Tage.
    Da hab ich ja nun wieder einige Themen zum Durcharbeiten u. zur Horizonterweiterung.
    Ja es ist jammerschade, dass Du dich in der sogenannten „Motorradverweigerungsaskese“ befindest u. in einem Loopback steckst. Wünsche Dir einfach eine gute Zeit und das es bald wieder auch für Dich heisst……. „Geronimo“, immer hart am Wind.
    Bleib neugierig. 😉

    Netten Gruß von Siddhartha u. meiner Wenigkeit

    • Herzlichen Dank für deine Rückmeldeung, lieber Edi. Ich freue mich von dir zu lesen. Irgendwann werde auch ich wieder auf dem Bock sitzen. Dir auch eine gute Zeit, mit deinen wunderbaren Motorrädern. Liebe Grüsse Thomas

  2. Habe gerade einen interessanten Messerundgang hinter mir, dank Deiner anschaulichen Beschreibung, Thomas. In der Tat sind die Eindrücke so vielfältig wie auf einer Kirmes. Ich kenne sie von Köln und Dortmund. Auch wir haben besagten Kalender ( in der Garage, wo er ja traditionell hingehört) und ich finde die meisten Bilder sehr ästhetisch. Es geht doch ausschließlich beim Bike und der Person um Kurven, da ist doch nichts dabei! (Sag ich als bekennende Emanze!) Und Frauen haben nun mal die ausgeprägteren Kurven! (Meistens zumindest 🙂 )
    Herrlich zu lesen auch Dein „Einstieg“ in die Materie als Presseneuling! Es ist so erfrischend, wie Du mit dem „halb“ vom halbharten Mann spielst!

    • Vielen Dank für deine Rückmeldung, liebe Ulla. Ich freue mich darüber.

      In der Tat sind solche Messen einer Kirmes sehr ähnlich.

      Das ist ein schöner Vergleich mit den Kurven. Und es stimmt: Die anmutigsten Kurven haben nun einmal die Frauen. In diesem Kontext liebe ich die Fotos von Helmut Newton. Er setzte die weiblichen Kurven derart gekonnt in Szene, dass aus Frauen Göttinnen wurden: stark, selbstbewusst, ja geradezu respekteinflössend und wunderschön.

      Herzliche Grüsse
      Thomas

  3. Toll geschrieben, habe mich an einigen Punkten wiedergefunden.
    Tipp bezüglich der Hosenträger: nimm welche zum knöpfen, die halten garantiert. Was man von Clips nicht behaupten kann. Knöpfe kann man selbst annähen / einnieten oder einen Schuhmacher (bei Lederhosen) oder Schneider (bei Textilanzügen) damit beauftragen. habe ich so gemacht, aus Bequemlichkeit.

    • Vielen Dank für die schöne Rückmeldung.

      Ja, dass stimmt. Knöpfe sind die beste Art, um Hosenträger zu befestigen. Ich habe auch echt tolle Hosenträger für Knöpfe. Das dumme ist aber, dass man die Köpfe annähen muss und da habe ich zwei linke Hände. Wenn die Schneidereien wieder öffnen dürfen, werde ich meine Hosen dort hin bringen. Danke für den Tipp! Liebe Grüsse Thomas

  4. Na das ist mal ein Messe Bericht, genau nach meinem
    Geschmack. Lieber Thomas ich hab mich vor Lachen nicht mehr eingekriegt. DANKE!
    LIEBEn Gruß vom rüpel

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